Vorsätze der Bezirkspolitiker fürs neue Jahr

Wie die WAZ in ihrem Artikel:“Diese Vorsätze haben die Bezirkspolitiker fürs neue Jahr“ berichtet, steht auch das Bauvorhaben an der Albert-Schweitzer-Grundschule auf der Liste unserer Bezirkspolitiker.

Zitate aus der WAZ:

CDU: „Ebenso müssen bekannte Problematiken bei den Schulen im Duisburger Süden (Beispiel GGS Albert-Schweitzer-Straße) gelöst werden.“

Linke: „Die Schulsanierungen sollen vorangetrieben werden. Die in KIDU beschlossenen Sanierungsarbeiten sollten so schnell wie möglich in Gang kommen. Außerdem werden wir uns die Sanierungspläne für die GGS Albert-Schweizer-Straße genauer ansehen. Hierbei sollten auch die Wünsche und bestehenden Arbeiten der Lehrer und Eltern der Schüler berücksichtigt werden. Vor allem sollte die Zukunft der Betreuungsräume geprüft werden.“

Junges Duisburg: „Die wichtigen, von Bund und Land finanzierten Investitionsprogramme KIDU und Gute Schule 2020 bedürfen einer intensiven Begleitung. Teilweise müssen finale Beschlüsse noch gefasst werden.“

Ein erster kleiner Teilerfolg

Der erste Architektenplan, der uns am 10.11.2016 vorgestellt wurde, ist vom IMD aufgrund der eindeutigen Ablehnung zurückgenommen worden. Diese Wendung wurde zudem sicherlich nicht unerheblich von dem Protest der Eltern beeinflusst, der sich in den letzten Tagen formiert hat. Da dem Amt für Schulische Bildung eine Schulbauleitlinie und ein Schulbaumusterprogramm grundsätzlich fehlen, sollen diese für ganz Duisburg neu gefunden werden. Die Abrisspläne für die sogenannte ehemalige Förderschule sind aber damit nicht vom Tisch.

Das IMD wird jetzt einen neuen Architektenplan bis spätestens zu den Osterferien erstellen. Schulpflegschaft und Betreuungsverein werden in Gespräche mit einbezogen.

 

WAZ berichtet über die Umbaupläne

Gestern hat die WAZ über die Umbaupläne berichtet. Der Artikel enthält jedoch einige inhaltliche Fehler, die wir gerne hier richtig stellen wollen:

  1. Das Gebäude, das abgerissen werden soll, ist nicht nur ehemalige Förderschule, sondern war immer auch fester und wichtiger Bestandteil der Grundschule. Es wird schon seit 1992 von der Grundschule genutzt, insbesondere nach der Schließung der Schulen Nordhäuser Straße (Ungelsheim) in 2010 und Schulz-Knaudt-Straße (Hüttenheim) in 2012. Dieser Irrtum führt immer wieder zu falschen Argumentationen seitens der Stadt.
  2. Das KIDU (Kommunale Investition Duisburg) Projekt wird ganz unabhängig durchgeführt und geht in die energetische Sanierung der Gebäudeteile A, B, C, D und E. Hierfür sind 3,7 Millionen Euro vom Rat bewilligt und muß bis zum Ende des Jahres 2018 abgeschlossen sein. Diese Maßnahme hat nichts mit dem Abriss des anderen Gebäudes und der geplanten Bebauung mit neuen Gebäuden zu tun und wird ganz unabhängig durchgeführt.
  3. Die jetzige Turnhalle soll von KIDU Geld fertig saniert und danach abgerissen werden.
  4. Der geplante Neubau von Doppelturnhalle, Verwaltungstrakt und neuem Trakt ist ausdrücklich nicht Teil des vom Bund geförderten KIDU Projektes.
  5. Eine neue Doppelturnhalle und der Abriss der alten Turnhalle kostet ca. 3.000.000 Euro.
  6. Der neue Verwaltungstrakt mit vorgelagertem Flur ca. 1.000.000 Euro.
  7. Der neue Trakt mit 4 Klassenräumen, einer Mensa, kleinen Nebenräumen und der Abriss des alten Gebäudes ca. 3.000.000 Euro.

Es kommen also geschätzt mindestens 6 – 8 Millionen Euro zu den 3,72 Millionen Euro KIDU-Geld dazu.